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    Ein Blick hinter die Kulissen der Notrufzentrale von Securitas

    In der Notrufzentrale von Securitas laufen täglich Meldungen aus unterschiedlichsten Sicherheitssystemen zusammen – von Einbruch- und Brandmeldeanlagen über Videoalarme bis hin zu Personennotrufsystemen. Andreas Dunda, Leiter der Notrufzentrale, gibt einen Einblick in eine Arbeitswelt, in der Technik, Erfahrung und schnelle Entscheidungen nahtlos ineinandergreifen.

    Securitas Notrufzentrale mit Mitarbeitern die vor vielen Bildschirmen sitzen und Alarme bearbeiten

    Einblicke in die Notrufzentrale von Securitas 

    Über 420.000 eingehende Telefongespräche pro Jahr. Über 300.000 Notruf- und Störmeldungen. Mehr als 30.000 Echtalarme und über 14.000 Interventionseinsätze jährlich.

    Was auf den ersten Blick wie eine beeindruckende Statistik klingt, ist in Wirklichkeit gelebter Alltag in der Notrufzentrale von Securitas. Hier laufen täglich unzählige Meldungen aus ganz unterschiedlichen Sicherheitssystemen zusammen: von Einbruch- und Brandmeldeanlagen über Videoalarme bis hin zu Personennotrufsystemen (PNA).

    „Diese Zahlen zeigen vor allem eines: Hinter jedem Signal steckt Verantwortung“

    Im Gespräch gibt Andreas Dunda, Leiter der Notrufzentrale, einen Einblick in eine Arbeitswelt, in der Technik, Erfahrung und schnelle Entscheidungen perfekt zusammenspielen müssen.

     

    Herr Dunda, die Zahlen aus Ihrer Notrufzentrale sind beeindruckend. Was sagen sie über Ihre Arbeit aus?

    Wenn man hört, dass bei uns über 420.000 Telefongespräche pro Jahr eingehen, über 300.000 Notruf- und Störmeldungen bearbeitet werden und wir jährlich mehr als 14.000 Interventionseinsätze auslösen, dann wird schnell klar: Unsere Notrufzentrale ist kein stiller Hintergrunddienst, sondern ein hochaktives Sicherheitszentrum.

    Runtergerechnet bedeutet das: mehr als 1.200 eingehende Telefongespräche pro Tag, über 900 Notruf- und Störmeldungen täglich und mehr als 1.200 Interventionseinsätze pro Monat. Pro Mitarbeiter*in kommen in einer 12-Stunden-Schicht im Schnitt über 200 Telefonate zusammen. Diese Zahlen zeigen vor allem eines: Hinter jedem Signal steckt Verantwortung. Wir müssen Informationen rasch erfassen, korrekt bewerten und sofort die richtigen Schritte einleiten.

     

    Was genau passiert eigentlich in einer Notrufzentrale?

    Viele stellen sich darunter nur einen Ort vor, an dem ein Alarm aufpoppt und jemand abhebt. In Wirklichkeit ist die Aufgabe viel umfassender. In der EN-zertifizierten Notrufzentrale von Securitas laufen unterschiedlichste Signale und Informationen zusammen. Dazu gehören unter anderem:

    • Einbruch- und Alarmmeldungen
    • Überfallalarme
    • Brand- und Feueralarme
    • Störmeldungen
    • Videoalarme
    • Liftnotrufe
    • Signale aus Zutrittskontrollsystemen
    • Personennotrufe aus PNA-Systemen

    Unsere Aufgabe ist es, diese Meldungen nicht nur entgegenzunehmen, sondern sie richtig einzuordnen. Wir prüfen die Lage, folgen festgelegten Alarmplänen, verständigen Kontaktpersonen, entsenden Interventionskräfte oder alarmieren im Ernstfall Polizei, Feuerwehr oder Rettung.

    Das Entscheidende ist: Alle sicherheitsrelevanten Informationen laufen an einer zentralen Stelle zusammen. Das schafft Übersicht, Geschwindigkeit und klare Prozesse.

     

    Warum ist die Notrufzentrale so wichtig in einem modernen Sicherheitskonzept?

    Weil Technik allein noch keine Sicherheit schafft. Eine Alarmanlage, eine Kamera oder ein Personennotrufsystem sind nur so gut wie die Reaktion dahinter. Erst wenn ein eingehender Alarm professionell bearbeitet wird, entsteht echte Sicherheit.

    Genau das ist unsere Rolle. Die Securitas Notrufzentrale ist die Schnittstelle zwischen Technik und konkretem Handeln. Wir sorgen dafür, dass aus einem Signal eine Maßnahme wird. Und das rund um die Uhr.

     

    Können Sie ein Beispiel nennen, wie ein Videoalarm abläuft?

    Gerne. Nehmen wir an, ein Unternehmen hat sein Gelände oder einen sensiblen Außenbereich videoüberwacht. Außerhalb der Betriebszeiten erkennt das System eine Bewegung in einem definierten Bereich und löst einen Videoalarm aus. Dieser Alarm läuft unmittelbar in unserer Notrufzentrale ein.

    Dort wird die Situation geprüft. Der große Vorteil beim Videoalarm ist, dass wir sehr schnell einschätzen können, ob tatsächlich eine sicherheitsrelevante Situation vorliegt. Handelt es sich um eine unbefugte Person? Ist es ein technischer Auslöser? Besteht akuter Handlungsbedarf?

    Je nach Situation können dann unterschiedliche Maßnahmen folgen. Dazu gehören etwa die Verständigung einer hinterlegten Kontaktperson, die Einleitung eines Interventionseinsatzes oder – je nach System – auch eine Live-Ansprache. Genau das macht den Videoalarm so wertvoll: Er verbindet Videoüberwachung, Alarmbearbeitung und schnelle Reaktion.

     

    Ein anderes wichtiges Thema ist die Personen-Notruf-Anlage. Wie funktioniert so ein Alarm in der Praxis?

    Eine PNA, also Personennotrufanlage, ist vor allem für Menschen relevant, die alleine arbeiten oder sich in potenziell riskanten Situationen befinden. Das kann auf einem großen Betriebsgelände sein, in abgelegenen technischen Bereichen, am Empfang eines Hotels, an der Kassa im Supermarkt oder bei Tätigkeiten außerhalb regulärer Arbeitszeiten.

    Wenn eine Person in eine Notsituation gerät, kann sie mit dem Gerät einen Alarm auslösen. Dieser Alarm läuft direkt in unserer Notrufzentrale ein. Je nach Lösung stehen dann zusätzliche Informationen zur Verfügung, etwa zur Identität der Person oder zum Standort.

    Für uns beginnt in diesem Moment ein klar definierter Prozess: Wir erkennen, dass es sich um einen Personenalarm handelt, prüfen die hinterlegten Informationen und leiten unmittelbar die vorgesehenen Maßnahmen ein. Das kann die telefonische Kontaktaufnahme sein, die Verständigung interner Ansprechpartner, die Entsendung eines Sicherheitsmitarbeiters oder die Alarmierung von Rettungskräften. 

     

    Sie bearbeiten nicht nur Störmeldungen, sondern auch echte Notfälle. Was bedeutet das konkret?

    Wir sprechen von Echtalarmen, wenn tatsächlich ein sicherheitsrelevantes Ereignis vorliegt, also etwa Einbruch, Überfall oder Feuer. Davon bearbeiten wir über 30.000 pro Jahr. Das zeigt, dass es hier nicht um theoretische Szenarien geht, sondern um reale Situationen, in denen rasches Handeln gefragt ist.

    In solchen Momenten kommt es auf Erfahrung, Konzentration und klare Abläufe an. Jeder Handgriff muss sitzen. Unsere Mitarbeiter*innen müssen Informationen schnell aufnehmen, priorisieren und entscheiden, welche Maßnahmen unmittelbar notwendig sind.

     

    Was passiert, wenn ein Einsatz vor Ort notwendig wird?

    Dann sprechen wir von einer Intervention. Das heißt: Aus der Alarmbearbeitung in der Notrufzentrale wird ein konkreter Einsatz vor Ort. Jährlich lösen wir über 14.000 Interventionseinsätze aus.

    Ein typischer Fall wäre zum Beispiel ein bestätigter Einbruchalarm außerhalb der Öffnungszeiten. Die Notrufzentrale bearbeitet den Alarm, bewertet die Situation und entsendet bei Bedarf eine Interventionskraft. Diese fährt zum Objekt, kontrolliert die Lage vor Ort und setzt die nötigen weiteren Maßnahmen.

    Intervention ist ein wesentlicher Teil eines funktionierenden Sicherheitskonzepts, weil Unternehmen dadurch nicht nur informiert werden, sondern im Ernstfall unmittelbar Unterstützung erhalten.

     

    Was ist aus Ihrer Sicht der größte Vorteil einer Notrufzentrale für Unternehmen?

    Ganz klar: Bündelung, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit. Unternehmen haben heute oft mehrere Sicherheitsbausteine im Einsatz – Alarmanlage, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Brandmeldetechnik oder Personennotrufsysteme. Wenn diese Systeme zentral an eine Notrufzentrale angeschlossen sind, entstehen klare Abläufe und kurze Reaktionszeiten.

    Für unsere Kund*innen ist wichtig, dass sie sich darauf verlassen können, dass im Ernstfall jemand da ist, der die Situation professionell übernimmt. Genau das ist unsere Aufgabe.

     

    Sicherheit braucht Menschen, Prozesse und die richtige Reaktion

    Die Notrufzentrale von Securitas ist weit mehr als eine technische Empfangsstelle. Sie ist die zentrale Schaltstelle, an der Videoalarme, Einbruchmeldungen, Feueralarme, Störmeldungen, Liftnotrufe und PNA-Alarme zusammenlaufen. Hier werden Meldungen bewertet, Maßnahmen koordiniert und bei Bedarf Interventionseinsätze ausgelöst.

    Oder, wie Andreas Dunda es auf den Punkt bringt: „Die Notrufzentrale von Securitas ist das Herzstück, denn ein Alarm allein löst noch kein Problem. Entscheidend ist, dass jemand sofort weiß, was zu tun ist.“

     

    Fazit: Die Notrufzentrale als Herzstück moderner Sicherheit

    Wer Sicherheitslösungen einsetzt, braucht auch eine Stelle, an der alle Informationen professionell zusammenlaufen. Die EN-zertifizierte Securitas Notrufzentrale übernimmt genau diese Funktion: 24/7, mit klaren Prozessen, erfahrenen Mitarbeiter*innen und dem Ziel, aus jedem Alarm die richtige Reaktion abzuleiten.